Das Wolfsburger Science Center „phaeno“ lockt mit naturwissenschaftlichen und technischen Entdeckungen und einer phänomenalen Architektur.

Die renommierte Londoner Tagezeitung „The Guardian“ erkor das Phaeno zu einem der zwölf bedeutendsten Bauwerke der Welt. Es wurde von der irakisch-britischen Architektin Zaha Hadid im Jahre 2000 entworfen und verhalf ihr nicht nur zum internationalen Durchbruch, sondern vier Jahre später auch zu einer Auszeichnung mit dem Pritzker-Preis, der als Nobelpreis der Architektur gilt. 

Wie ein Raumschiff, das auf einer Anhöhe nördlich des Bahnhofs am Mittellandkanal gelandet ist, steht es auf seinen zehn kegelförmigen Füßen. So wirkt der Bau leicht und durchlässig und gibt den Blick zwischen dem Volkswagenwerk nördlich des Kanals und dem Stadtzentrum im Süden frei. Der Betonbau, für den erstmals selbstverdichtender Spezialbeton zum Einsatz kam, hat sowohl außen als auch im Innern kaum einen rechten Winkel. 

Die zehn mächtigen Füße, auf denen das Phaeno ruht, heißen Cones, zu deutsch Kegel. Die Cones sind unterschiedlich groß und enthalten die Eingänge, den Shop, eine Gastronomie, das Wissenschaftstheater, das Ideenforum und die Werkstätten. Im Innern darüber bietet das Science Center auf über 9000 Quadratmetern mehr als 350 naturwissenschaftliche und technische Experimentierstationen zum Ausprobieren und Staunen.

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